Spätestens zu Beginn des Studiums stellt sich die Frage nach der Finanzierung. Neben dem BAföG gibt es auch andere Möglichkeiten der Förderung. Klassisch ist, dass man am eigenen Institut eine Stelle als Studentische Hilfskraft annimmt. Jedoch lässt dies oft keine großen Sprünge zu. Vor allem, wenn man zusätzliche Kosten hat, die im Rahmen des Studiums auftreten. Hierzu zählen z.B. eigene Forschungsreisen für eine Bachelor- oder Masterarbeit. Hier bietet die eigene Universität meist eine Reihe von Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung, wie etwas das International Office oder die Frauenförderung. Auch der Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) fördert Forschungsprojekte im Ausland. Durchaus ist es empfehlenswert, während des Studiums über einen Erasmus-Aufenthalt nachzudenken, der einen sowohl fachlich weiterbringt, als auch die beste Möglichkeit bietet, die eigenen Fremdsprachkenntnisse auszubauen.

Für die Promotion lassen sich ebenfalls verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten finden. Viele Exzellenzcluster bieten an den Universitäten Stipendien an. Auch politische Parteien haben verschiedene Förderlinien für Promovierende, die nicht fachgebunden sind. Wichtige außeruniversitäre und außerparteilische Stipendiengeber*innen sind:

Für die Phase nach der Promotion (Postdoc) kann es interessant sein, eine eigenes Projekt zu beantragen. Hier ist bspw. die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) interessant, die verschiedene Förderprogramme anbietet.

Viele Forschungsinstitutionen bieten ebenfalls Stipendien für Studierende, Promovierende und Postdocs an. Ein Blick auf deren Programme lohnt sich daher immer.

 

Weitere Stipendien

Marie Skłodowska-Curie actions (MSCA) 
http://ec.europa.eu/research/mariecurieactions/about-msca/actions/index_en.htm 

European Research Council (ERC) 
https://ec.europa.eu/programmes/horizon2020/en/h2020-section/european-research-council