ein*e technische*r Mitarbeiter*in (Systemadministrator*in) (m/w/d) für die Zentralen Wissenschaftlichen Dienste in Berlin

| Stellenausschreibungen

Das Deutsche Archäologische Institut (DAI) ist eine weltweit führende Forschungseinrichtung im Bereich der Archäologie und Altertumswissenschaften. Es ist dem Auswärtigen Amt, einer obersten Bundesbehörde, nachgeordnet und leistet an seinen insgesamt 20 Standorten europa- und weltweit einen wichtigen Beitrag zum Schutz und Erhalt sowie zur Vermittlung von kulturellem Erbe. Sie finden uns im Internet unter www.dainst.org.

Für unsere Zentralen Wissenschaftlichen Dienste in Berlin suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt: eine*n technische*n Mitarbeiter*in (Systemadministrator*in) (m/w/d) (Kennziffer 25/2026) in Vollzeit im Rahmen eines befristeten Arbeitsverhältnisses für die Dauer von drei Jahren. Eine Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Gehen entsprechende Bewerbungen ein, wird für den Arbeitsplatz geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten (insbesondere hinsichtlich der Anforderungen des Arbeitsplatzes und der gewünschten Gestaltung der Teilzeit) entsprochen werden kann.

Das Entgelt richtet sich bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen bis Entgeltgruppe 11 TV EntgO Bund. Der Dienstort ist Berlin.

Die Zentralen Wissenschaftlichen Dienste (ZWD) umfassen die Bereiche Informations-technologien (IT) und Informationsinfrastrukturen (IIS). Das Referat für Informationssysteme/-technik ist Bestandteil der ZWD-IT und ist zuständig für die Basis-IT-Systeme im In- und Ausland. Zu den Aufgabenbereichen gehören die Server-, Netzwerk- und Firewall-Infrastrukturen, der IT-Betrieb sowie die IT-Administration (IT-Beschaffungs-, IT-Vergabe- und Lizenzmanagement).

Aufgabenbeschreibung

Der Aufgabenbereich umfasst insbesondere:

Der Aufgabenbereich beinhaltet die Definition und Schaffung zentraler (technischer) Rahmenbedingungen, die eine konsistente Bereitstellung, Wartung und Nutzung von Open Source-Betriebssystemen und -Anwendungen ermöglichen; auch unter variierenden, oft schwierigen Einsatzbedingungen. Durch die Kombination aus offenen Betriebssystemen, offenen Anwendungen und modularen Automatisierungskomponenten soll eine robuste, reproduzierbare Infrastruktur geschaffen werden, die Flexibilität, Sicherheit und Kosteneffizienz durch die Nachnutzung älterer IT-Arbeitsplätze im Grabungs- und Feldforschungsumfeld vereint.

Zu den Aufgaben gehören:

Anforderungsanalyse und Bedarfsermittlung

  • Evaluierung und Bewertung der Leistungsfähigkeit, Stabilität und Sicherheit von Open-Source-Betriebssystemen und -Anwendungen auf (älterer) Standard-Clienthardware
  • Evaluierung der benötigten Standard-Softwareanwendungen, möglicher Automatisierungstools und Definition minimaler Hardwareanforderungen für den definierten Einsatzzweck

Evaluationsaufbau

  • Aufbau der Zielhardware, Betriebssystem-Umgebungen und Anwendungstest
  • Optimierungspotenziale identifizieren
  • Automatisierungen und Standard-Installationen prüfen
  • Konfigurationsmanagement: Standard-Profile, Versionskontrolle, Patchmanagement und -quellen
  • Vergleich der Open-Source-Anwendungen gegenüber Referenzsysteme

Testbericht, Dokumentation und Empfehlungen

  • technischer Bericht mit Empfehlungen für Anwendungsfälle
  • Entscheidungsgrundlage für Rollout-Optionen
  • Erstellung von Konfigurations- und Sicherheitsrichtlinien
  • Roadmap für die Implementierung im DAI

Ihr Profil

Vorausgesetzt werden:

  • ein erfolgreich abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium mit Schwerpunkt  Informatik (oder fachverwandte Disziplinen) oder gleichwertige Fähigkeiten und Berufserfahrungen, die es Ihnen ermöglichen, entsprechende Tätigkeiten auszuüben
  • Erfahrung in der Nutzung von Softwareverteilungssystemen (Software Deployment Tools, MDM)
  • umfangreiche Erfahrungen im Umgang mit Clientbetriebssystemen
  • Kenntnisse in Umgang mit Ticketsystemen sowie Dokumentationsplattformen

Wir freuen uns über:

  • Interesse an forschungsnahen, insbesondere an Grabungs- und Feldforschungs-aktivitäten und Verständnis für die besonderen Anforderungen und Voraussetzungen der zugehörigen Forschungsinfrastrukturen
  • Teamfähigkeit und selbstständiges Arbeiten
  • Flexibilität, hohe Belastbarkeit
  • gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter des DAI bringen Sie eine hohe Sensibilität für Gleichstellung und Antidiskriminierung mit. Sie verfügen über interkulturelle Kompetenz und sind in der Lage, mit Menschen unterschiedlicher Herkunft respektvoll und offen zu kommunizieren und zu kooperieren.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung! Senden Sie Ihre Unterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Ausbildungsnachweis, Arbeitszeugnisse etc.) bis zum 28.09.2026 in einer zusammengefassten PDF-Datei unter Angabe der Kennziffer 25/2026 an bewerbung@dainst.de.

Bitte fügen Sie Ihren Bewerbungsunterlagen weiterhin den auf der Homepage des DAI unter www.dainst.org/karriere/bewerben-am-dai im Formularcenter eingestellten Bewerbungsbogen „Wissenschaft“ ausgefüllt bei sowie, sofern Sie bereits im öffentlichen Dienst tätig sind, eine Einverständniserklärung zur Einsicht in Ihre Personalakte.

Wir bitten um Verständnis, dass wir nur vollständige Bewerbungen berücksichtigen können.

Haben Sie noch Fragen zu unserem Stellenangebot?

Dann kontaktieren Sie uns für weitere Auskünfte. Schreiben Sie eine E-Mail an bewerbung@dainst.de oder rufen Sie Frau Buschke unter 030/187711-245 an, für fachliche Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Wennrich unter kathleen.wennrich@dainst.de.

Alle Informationen unter: https://www.dainst.org/karriere/bewerben-am-dai/noslug/145 

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