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Ästhetisches Aushandeln. Normen und Praktiken in der Vormoderne

Eberhard Karls Universität Tübingen

Veranstaltungstyp: Call for Papers

Der Tübinger Sonderforschungsbereich 1391 „Andere Ästhetik“ untersucht ästhetische Phänomene der Vormoderne und verortet diese in einem dynamischen Spannungsfeld von Au-tologie und Heterologie. Die autologische Dimension meint die technisch-artistischen Eigenlogiken der Artefakte, ihr oft implizites Formwissen oder ihre gestalterischen Traditionen, während in heterologischer Dimension die funktionale Einbindung von Artefakten in pragmatisch-historische Alltags- oder Diskurslogiken oder in soziale Praktiken in den Blick tritt. In den Aushandlungsprozessen zwischen beiden Dimensionen wird nach Koordinaten eines vormodernen ästhetischen Selbstverständnisses gesucht. Als solche Koordinaten, denen über einen längeren Zeitraum hinweg maßgebliche Ausstrahlungskraft zukam, haben die Querschnittsbereiche des Sonderforschungsbereichs verschiedene Leitaspekte – meist in Begriffspaaren angeordnet – identifiziert, von denen sie sich besondere Aufschlusskraft erhoffen. Die Tagung soll den interdisziplinären Dialog des Querschnittsbereichs „Norm und Diversität“ fortführen und ihn in einem bewusst breiten Fächerspektrum vertiefen.

 

Vorschläge für Vorträge oder alternative Präsentationsformen werden mit aussagekräftigem Exposé (insgesamt max. 300 Wörter, auf Deutsch oder Englisch) und einem Kurz-CV in einer PDF-Datei bis zum 31.3.2021 erbeten an: sarah.dessi@uni-tuebingen.de und sandra.linden@uni-tuebingen.de (bitte immer an beide Adressen).

 

Weiteres
Den vollständigen CfP finden Sie unter: https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/sonderforschungsbereiche/sfb-andere-aesthetik/veranstaltungen/tagungen/
Wann
11. November 2021 - 13. November 2021
Ort
72070 Tübingen, Alte Aula; online