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An der Goethe Universität Frankfurt am Main, Institut
für Archäologische Wissenschaften, Abteilung II, Archäologie
und Geschichte der römischen Provinzen, sowie Hilfswissenschaften
der Altertumskunde, wird im Rahmen des Forschungsprojektes
"Münzen und die Dynamik der Macht: der westliche Mittelmeerraum
500-100 v.Chr." die Stelle eines/einer
Postdoktorand/In
(E13 TV-H, Vollzeit)
ausgeschrieben.Die
Stelle ist auf zwei Jahre befristet, Beginn ist 1.06.2010.
Das
Forschungsprojekt ist der Lichtenbergprofessur für Münze
und Geld in der griechisch-römischen Antike zugeordnet. Es
beschäftigt sich mit der Entwicklung, den Funktionen und dem
Gebrauch von Münzen im westlichen Mittelmeerraum in der Zeit
von 500 bis 100 v.Chr. Die Arbeitshypothese geht davon aus, dass
die Annahme und der Gebrauch von Münzgeld in dieser Periode
im Rahmen äußerst instabiler Machtverhältnisse zu
betrachten ist. Im Kampf um Hegemonie im westlichen Mittelmeerraum
war Münzgeld ein wichtiges Instrument zur Finanzierung unterschiedlicher
Formen von Machtaneignung, zur Darstellung der sich entwickelnden
Identitäten und veränderlichen Loyalitäten sowie
zur Kontrolle der unterworfenen Gebiete. Im Mittelpunkt des Forschungsprojektes
steht ein interdisziplinäres Verfahren der ´longue durée´,
das davon ausgeht, dass ein umfassendes Verständnis der Adaptation
und des Gebrauchs der frühesten westlichen Währungen nur
über einen systematischen, diachronen Vergleich dieses Phänomens
in einem weiten geographischen Raum zu erreichen ist.
Der/Die
PostdoktorandIn wird in den folgenden Themenbereichen tätig
sein, sowohl eigenständig als in Zusammenarbeit mit den anderen
Projektmitgliedern
o Die Entwicklung einer Methode zur Erforschung der Münzen
des westlichen Mittelmeerraums in ihrem archäologischen und
historischen Kontext
o Die Identifizierung und Erfassung dieses Kontextes
o Die Auswertung historischer und numismatischer Nachweise für
Veränderungen im Zugang zu Metallressourcen und deren Kontrolle
Der/Die geeignete KandidatIn soll teamfähig, aber auch in der
Lage zu eigenständigen Forschungen sein. Darüber hinaus
soll er/sie verfügen über:
o eine überdurchschnittliche Promotion im Bereich der Numismatik,
Alten Geschichte oder Archäologie des Mittelmeerraums
o großes Interesse für interdisziplinäre Forschung
o gute Sprachkenntnisse in Deutsch, Englisch und Französisch.
Zusätzliche Lesefähigkeiten im Italienischen und Spanischen
sind empfehlenswert.
Wir
bieten:
o einen Vertrag auf zwei Jahren Vollzeit, Entgeltgruppe E13 TV-H
o Finanzierung von Auslandsaufenthalten und Teilnahme an Konferenzen
o stimulierenden Forschungskreis
o Flexibilität und Selbständigkeit
Bewerbungen
in deutscher oder englischer Sprache sind folgende Unterlagen beizufügen:
o CV und Publikationsverzeichnis
o Kopien der Master/Magister- und Promotionsurkunden
o Kopien von bis zu drei Veröffentlichungen und/oder einem
Kapitel der Dissertation (insgesamt max. 50 S.)
o Zwei Empfehlungsschreiben
o Ein Motivationsschreiben
o Eine Ideenskizze (max. 2 S.), in der zu erklären ist, wie
der/die BewerberIn historische und numismatische Nachweise für
die Veränderungen im Zugang zu Metallressourcen und deren Kontrolle
auswerten würde im Rahmen des gesamten Forschungsprojektes
Bewerbungen
sind bis zum 22. März, digital oder über
den Postweg, zu senden an:
Prof.Dr. Fleur Kemmers
Goethe Universität Frankfurt am Main
Institut für Archäologische Wissenschaften, Abt. II
Grüneburgplatz 1
D-60323 Frankfurt am Main
Deutschland
kemmers@em.uni-frankfurt.de
tel: 0049-69-79832281
Für
nähere Auskünfte wenden Sie sich bitte auch an diese Adresse
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